In einem Trance änlichen Zustand kamen wir morgends um vier in Montreal an. Es war saumäßig kalt und menschenleer. Ich steuerte unseren Van mehr oder weniger Ziellos durch die Straßen Montreals, bis wir es schließlich geschafft haben auf dem Mount Royal - dem namensgebenden Berg zu landen. Dort haben wir uns morgends um halb 5 von der im Nebel aufgenenden Sonne beieindrucken lassen, um dann danach totmüde für ein paar Stunden in unseren Van zu kriechen. Jeder in seinem Sitz gezwängt sind wir alle halbe Stunde aufgewacht mit völlig tauben Gliedmaßen oder Körperhälften. Gegen neun am Vormittag sind wir für ein kurzes Stretching raus und dann in die Stadt runter auf die Suche nach einer Bleibe für die nächste Nacht. Unser Van war auf dem vereisten Parkplatz mittlerweile einen guten Meter auf die danebenliegende Parkbucht gerutscht....
In Montreal angekommen waren die nachts noch so filmreif leeren Straßen plötzlich gefüllt von nervöser Hektik mit der wir in unserem augenblicklichem Zustand reichlich überfordert waren.
Schließlich kamen wir dann doch im Haus der Frauen an, wo wir die günstigsten Zimmerkonditionen vorfanden und haben von dort nach einer redlich verdienten Pause unsere Stadtexkursion gestartet.

Montreal, eine französisch sprachige Stadt die vor Freizügigkeit, Nachtclubs, Striplokalen und Bordellen nur so wimmelt.

Der Tag begann feucht kalt und nebelig - daran sollte sich im weiteren Verlauf auch nichts ändern.

In den Straßen.

Moderne Hochbauten

und restaurierungsbedürftige Tiefbauten.


Der Charme der Stadt liegt in der Atmosphäre die von Kunst, Moderne, Antike und Sex hergestellt wird. Dieser Cocktail besticht durch eine abwechslungsreiche Note, die sich zu jeder Tageszeit verändert.

Das Zentrum der Stadt im Miniaturformat.