Felix’ Blog

Montag, Februar 25, 2008

Eisregen - Ein Phänomen des amerikanischen Winters


So sieht es aus wenn es Minusgrade hat und statt Schnee Regen vom Himmel kommt. Alles wird von einer immer dicker werdeneden Eisschicht überzogen. Oft schneit es und danach regnet es dann direkt sodass auf der Schneedecke eine ordentliche Eisschicht entsteht.
Selbst der kleinste Kieselstein oder der dünnste Grashalm ist dann von Eis überzogen. Jedes Auto ist in einen Eismantel gehüllt und an fahren ist sowieso nicht mehr zu denken! Hier ein paar Bilder auf dem Weg zeg zur Schule und vom dazugehörigen Spielplatz.
Leider hat es zu dem Zeitpunkt als ich die Bilder gemacht habe, schon wieder angefangen zu tauen.























Freitag, Februar 22, 2008

Thanksgivinbrake Canada Part 5 - Montreal

In einem Trance änlichen Zustand kamen wir morgends um vier in Montreal an. Es war saumäßig kalt und menschenleer. Ich steuerte unseren Van mehr oder weniger Ziellos durch die Straßen Montreals, bis wir es schließlich geschafft haben auf dem Mount Royal - dem namensgebenden Berg zu landen. Dort haben wir uns morgends um halb 5 von der im Nebel aufgenenden Sonne beieindrucken lassen, um dann danach totmüde für ein paar Stunden in unseren Van zu kriechen. Jeder in seinem Sitz gezwängt sind wir alle halbe Stunde aufgewacht mit völlig tauben Gliedmaßen oder Körperhälften. Gegen neun am Vormittag sind wir für ein kurzes Stretching raus und dann in die Stadt runter auf die Suche nach einer Bleibe für die nächste Nacht. Unser Van war auf dem vereisten Parkplatz mittlerweile einen guten Meter auf die danebenliegende Parkbucht gerutscht....
In Montreal angekommen waren die nachts noch so filmreif leeren Straßen plötzlich gefüllt von nervöser Hektik mit der wir in unserem augenblicklichem Zustand reichlich überfordert waren.
Schließlich kamen wir dann doch im Haus der Frauen an, wo wir die günstigsten Zimmerkonditionen vorfanden und haben von dort nach einer redlich verdienten Pause unsere Stadtexkursion gestartet. Montreal, eine französisch sprachige Stadt die vor Freizügigkeit, Nachtclubs, Striplokalen und Bordellen nur so wimmelt.
Der Tag begann feucht kalt und nebelig - daran sollte sich im weiteren Verlauf auch nichts ändern.
In den Straßen.
Moderne Hochbauten
und restaurierungsbedürftige Tiefbauten.

Der Charme der Stadt liegt in der Atmosphäre die von Kunst, Moderne, Antike und Sex hergestellt wird. Dieser Cocktail besticht durch eine abwechslungsreiche Note, die sich zu jeder Tageszeit verändert.
Das Zentrum der Stadt im Miniaturformat.


Unverhofft kommt oft. In einem der Größeren Einkaufszentren stellt Audi den R8 aus.
Das hier sind natürlich nicht die einzigen Bilder.





In besagtem Einkaufszentrum haben wir dann auch in bester Stimmung unser Mittagessen genossen.
Die Interaktion unterineander war hervorragend und die Stimmung auf dem Siedepunkt.
Hier habe ich den bisher besten Burger meines Lebens gegessen!!! knappe 8 kanadische Dollar, aber dafür ein Hochgenuss der jeden Cent wert war. Leder war das gute Stück so schnell weg dass es für ein Foto nicht mehr gereicht hat.
Die innenstadt ist gekennzeichnet von Betonkomplexen aller Epochen.



Und wir mussten am 23. fahren. Wir standen ungefähr 10 minuten vor dem Schild und haben uns schwarz geärgert!!

Es fing an zu dämmern. Es wird immer deutlicher dass diese Stadt nicht durch Geradlinigkeit und perfekte Architektur besticht, sondern vielmehr durch die etwas heruntergekommene Optik des Straßenbildes, in welchem sich aber stets gutaussehende, lebensfrohe und gestylte Menschen bewegten.
Die Abwechslung machts.






Überall gibt es grüne Punkte oder Orte die zum zeitweiligen Verbleib einladen.

Die Stadt ist, abgesehen vom Stadtkern sehr großzügig angelegt - was die Platzverhältnisse angeht.

Wir nähern uns dem Parkähnlichem Hafengebiet.




Jede Fortbewegungsmethode wird berücksichtigt .

Wir betreten ein völlig abgefuckten aber dadurch extrem athmosphärischen Teil des Hafens. Der Nebel und die Tageszeit machen ihr übriges um der Situation einen stimmungsmäßig hochinteressanten touch zu geben.







Und ich mitten drin.


Blick auf die Hülle der Stadt.



Ein kleines Freilicht Theater..




Ines huscht vor dem inneren Bühnenteil entlang.
Das Pier am Fluss.


Die Stimmung war einfach genial. Kein Mensch ist unterwegs und dennoch kann man die Energie und das Treiben was aus der Stadt herausschwappt, förmlich spüren.











Und wider mitten drin im Trubel.
Leider nicht unser Hotalzimmer sondern nur ein Armaturenladen.









Die Nacht verwandelt Montral in ein Energiebündel aus Licht und Menschen.


Der Neben hüllt alles ein einen gespenstischen Schleier.



Mittlerweile schneit es.











Endlose Gebeude die von der Nacht und dem herabfallenden Himmel aufgefressen werden.











Der Schnee wird mehr.
Unser Cafe in dem wir mehr zeit damit verbracht haben das zur verfügung gestellte W-Lan zu nutzen als Kafe zu trinken.
Das Luxuxgut Internetverbindung wird umlagert - die Standartseiten werden abgerufen.
Verschidenen Meinungen über die erlaubte Nutzungsdauer pro Person kommen auf.
Irgendwas französisches was wohl irgendwas mit frauen heißt.... War ja auch das Haus der Frauen.
Am abend des ersten Tages haben wir das Nachtleben von Montreal erkundet. Davon steht leider an dieser Stelle kein Bildmaterial zur Verfügung, was aber wahrscheinlich auch besser so ist.
Am Abend des 2. Tages haben wir uns ein etwas edleres Restaurant rausgesucht und haben ein gepflegtes Thanksgivin Meal eingenommen. Danach ging es dann in einem Stück wieder nach Beaver Run. Gegen 11 im Abend kamen wir los und morgends um 8 preschten wir nach Beaver Run rein. Verdammt glücklich heil angekommen zu sein und in guter Laune da man doch eine sehr geile Zeit hinter sich hatte - die Aussicht auf das eigene Bett hat da natürlich an dieser Stelle auch mit rein gespielt!!